Begrünte Schrägdächer sehen schön aus und sind aufgrund ihrer guten Sichtbarkeit immer häufiger als besondere Referenzen zu sehen. Um einen dauerhaften Erfolg mit einer Schrägdachbegrünung zu haben, sind einige elementare Dinge zu beachten.
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Begriffe
- Flachdach: 0-5° Dachneigung
- Schrägdach: 5-15° Dachneigung
- Steildach: ab 15° Dachneigung
Beachtenswertes
- Substratauswahl
Die Dachbegrünungsrichtlinien schreiben ein Extensivsubstrat für mehrschichtige Bauweise (z.B. Optigrün-Extensivsubstrat Typ E) vor, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen.
- Entwässerung
Im Traufebereich muss eine ausreichend dimensionierte Dränage vorgesehen werden, da dort kurzfristig viel Wasser anfallen kann.
- Vegetation
Bei begrünten Steildächern sind unbedingt vorkultivierte Vegetationsmatten zu verwenden. Sie sorgen für einen schnellen Flächenschluss und verhindern Erosionsschäden.
- Schubsicherungsmaßnahmen
Schrägdächer können i.d.R. bis zur einer Dachneigung von 15° ohne besondere Maßnahmen in einschichtiger Bauweise begrünt werden.
Ab einer Dachneigung von 15° sind Maßnahmen einer konstruktiven Schubsicherung vorzunehmen (FLL-Dachbegrünungsrichtlinie).
Optigrün-Systemlösung "Schrägdach"
- Optigrün-Schubsicherungssystem Typ T (Träger und Schwelle): Kunststoffelemente bei Sattel- und Pultdächern. Schubabtrag auf die Traufe.
- Optigrün-Schubsicherungssystem Typ N (Netz): Kombination mit einhängbaren Schubschwellen bei Dachformen wie Tonnen-, Pult-, Sattel- und Kuppeldächern. Schubabtrag auf den First.
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Service
Projektspezifisch wird von der Optigrün-Anwendungstechnik das am besten geeignete Schrägdachsystem ermittelt und ggf. Verlegepläne dazu erstellt. Bei Fragen wenden sie sich bitte an unsere Anwendungstechnik:
Dipl. Ing. Oliver Burchardt
Tel. +49 (0)7576-772-159
E-Mail: burchardt@optigruen.de


